Neue Blicke auf vertrautes Terrain – Erweiterte Weltsichten
Museum unter Tage Nevelstr. 29d, 44795 Bochum
© Foto: Thorsten Jorzick, Bochum
Neue Blicke auf vertrautes Terrain
Max Gubler, Landschaft mit Gaswerk, um 1939, Öl auf Leinwand, 89 x 116 cm; © 2025 Eduard, Ernst und Max Gubler-Stiftung
Wer denkt, Landschaft sei nur Wiesen, Wälder und Seen, wird hier überrascht: Die Ausstellung „Neue Blicke auf vertrautes Terrain“ lädt dazu ein, Landschaft in all ihren Facetten zu entdecken – mal vertraut, mal fremd, mal poetisch, mal kritisch. Zwischen historischen Gemälden, modernen Pastellen, Fotografien, Grafiken und Videoinstallationen eröffnen sich immer wieder neue Perspektiven auf Natur, Gesellschaft und die Spuren menschlicher Nutzung.
Die Werke zeigen Landschaft nicht nur als ästhetischen Raum, sondern auch als Spiegel unserer Zeit. Sie erzählen von Schönheit und Sehnsucht, aber auch von Zerstörung, Konflikten und ökologischen Krisen – vom Klimawandel bis zu kriegsbedingten Landschaftsveränderungen. Jede Arbeit öffnet einen eigenen Blick auf Landschaft – mal still, mal laut, mal realistisch, mal poetisch – und regt zum Staunen und Nachdenken an.
Ein zentrales Anliegen der Ausstellung ist es dabei, historische Werke mit aktuellen Arbeiten* in einen Dialog zu bringen: So entstehen spannende Begegnungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die zeigen, wie sich unsere Wahrnehmung von Landschaft über die Jahrhunderte verändert hat und welche Fragen sie noch heute aufwirft. Begleitend erscheint ein Katalog mit Beiträgen von Kunsthistoriker:innen, Studierenden und Absolvent:innen, der noch tiefer in die vielfältigen Formen und Inhalte eintaucht.
Ein Ausstellungsbesuch lohnt sich für die ganze Familie: Staunen, entdecken, über die Welt nachdenken – und Landschaft aus ganz neuen Blickwinkeln erleben.
*Zu sehen sind Arbeiten von Suzanne Caporael, Jewgeni Chaldej, Gustave Courbet, Stan Douglas, Lotte Laserstein, Anja Niedringhaus, Catalina Pabón und vielen weiteren.

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