Wie’s innen aussieht, geht niemand was an…
Hoesch-Museum Eberhardstr. 12, 44145 Dortmund
© Jürgen Spiler und Thomas Strenge
Wie's innen aussieht, geht niemand etwas an, Dortmunder Fotografen
Diese Aufnahme griechischer Kinder entstand 1976 auf einem Spielplatz an der Flurstraße
Zu einem Familienausflug ins Dortmund der 1970er Jahre mit Blicken hinter die Türen der griechischen Community lädt diese Zeitreise-Fotoausstellung.
Historische Schwarz-Weiß-Fotos der Dortmunder Fotografen Jürgen Spiler und Thomas Strenge öffnen die Türen zu einer längst vergangenen Welt und zeigen erstmals den Alltag der griechischen Community in Dortmund von 1976 – von Schule über Arbeit bis hin zu Freizeit, Familienleben und Gemeindeveranstaltungen.
Für Kinder wie Erwachsene bietet die Ausstellung einen spannenden Einblick in das Leben einer ersten Migrantengeneration. Fast 300 zusätzliche Fotos, die Jugendliche der 70er Jahre von ihrer Stadt machten, ergänzen die Originalaufnahmen. Eine Hörstation des Deutschlandfunks lässt dazu die Stimmen der griechischen „Gastarbeiter:innen“ lebendig werden und erzählt ihre Erfahrungen direkt aus der Zeit. So können Familien nicht nur sehen, sondern auch hören, wie es damals war.
Das umfangreiche Rahmenprogramm macht den Besuch lebendig: Führungen mit den Fotografen, ein Erzählcafé mit Zeitzeug:innen, Lesungen von Nachkommen der Gastarbeitergeneration sowie ein Dokumentarfilm mit anschließendem Gespräch lassen die Geschichten in die Gegenwart wirken.
Hier entdecken Kinder und Jugendliche spielerisch Alltagsgeschichten von früher, während Erwachsene die Chance haben, bekannte Orte oder vielleicht sogar eigene Erinnerungen wiederzuentdecken.
Der Eintritt ist frei, Eröffnung und Finissage finden jeweils sonntags um 11 Uhr statt. Ein idealer Ausflug für Familien, die Geschichte nicht nur sehen, sondern erleben möchten.
Zu sehen bis 28. Juni 2026.
