© Runter vom Gas
Runter vom Gas
Anstatt erhobener Zeigefinger und abstrakter Paragrafen sprechen auf Deutschlands Autobahnen ab sofort diejenigen zu uns, die am meisten zu verlieren haben: unsere Kinder. Mit Buntstiften, Papier und einer radikalen Ehrlichkeit, die keinen Spielraum für Ausreden lässt.
Wer mit 160 Sachen über die A1 rollt, sieht überall Schilder. Geschwindigkeitsbegrenzungen, Baustellenhinweise, Ausfahrten... Und jetzt eben auch die großformatigen Zeichnungen von 9- bis 12-Jährigen. Bilder, auf denen es gewaltig kracht, Blech verformt wird und ganz realistisch auch Blut fließt.
In der Kampagne „Runter vom Gas“ liegt der Fokus bewusst nicht auf der Politik, sondern auf den Aussagen von sieben Kindern: Ella, Lotta, Maria, Martha, Sara, Talia und Zoe haben zum Stift gegriffen, um den Erwachsenen das vor Augen zu führen, was sie im Alltagsstress erschreckend oft vergessen.
Das Handy am Steuer als Dauergefahr
Auslöser für die bundesweite Malaktion war ein Bürgervotum. Zur Auswahl standen Leichensack-Motive, düstere Illustrationen und eben Kinderzeichnungen. Das Ergebnis war eindeutig: Die Menschen wollten keine abstrakte Abschreckung, sondern die unverstellte Perspektive der Jüngsten.
Aus ursprünglich drei geplanten Motiven wurden wegen der Fülle an Einreichungen kurzerhand sieben. Und wer durch die Motive blättert, bemerkt einen roten Faden: Ablenkung durch Smartphones.
Kinder beobachten scharf. Sie sitzen auf der Rückbank, schauen nach vorne und registrieren ganz genau, wenn Mamas oder Papas Blick am Steuer nach unten wandert.
Hier sind die Plakate, an denen ihr nicht vorbeikommt:
1 von 7
© Runter vom Gas
Lotta, 11 Jahre
2 von 7
© Runter vom Gas
Maria, 10 Jahre
3 von 7
© Runter vom Gas
Ella, 11 Jahre
4 von 7
© Runter vom Gas
Martha, 12 Jahre
5 von 7
© Runter vom Gas
Sara, 10 Jahre
6 von 7
© Runter vom Gas
Talia, 11 Jahre
7 von 7
© Runter vom Gas
